twall Promotion 2010
  

Liz King

Ein ganz besondere Frau, geboren in Salisbury (England). Schon in frühen Jahren tanzte sie gerne und viel. Ihre Ballettausbildung hatte Sie an der Royal Ballet School, London. Ihr erstes Engagement am Stuttgarter Ballett unter John Cranko. Dort tanzte sie auch vier Jahre, Seite an Seite mit Jiri Kylian.

Anschließend absolvierte sie diverse Movement Workshops für Schauspieler und bildende Künstler an der St. Martin’s School of Art, London. Danach arbeitete sie drei Jahre als Tänzerin beim Ballet Royal de Wallonie in Belgien.

1982 gründete sie dann des TanztheaterWien. Liz King arbeitet als Choreografin und Tänzerin mit dem Ensemble, das in kurzer Zeit auf Grund seines spezifischen Stils, einer Dialektik zwischen der klassischen Form und dem Einbruch des Unerwarteten, internationale Beachtung erfährt. Gastspiele in Europa und bei bedeutenden europäischen Festivals folgen. Originalbeiträge für die Wiener Festwochen, den Steirischen Herbst und für die Ars Electronica.

1989 übernimmt Liz King die Leitung des Heidelberger Balletts. Sie leitet dieses Ensemble sieben Jahre, die Company erfährt internationale Beachtung. Ihr Stück „Westwest“ wird als bestes Tanzstück der Spielzeit 1991/92 für das Berliner Theatertreffen vorgeschlagen.

1996 Neugründung des TanztheaterWien. Koproduktionen mit dem Donaufestival, Gastspiele in Deutschland, Israel und Sarajewo. Liz King erarbeitet eine Choreografie für die Vereinten Nationen zur 50-Jahrfeier der Erklärung der Menschenrechte.

Von September 1999 bis September 2003 Leiterin des Balletts der Volksoper Wien. Erolgreicher Aufbau eines zeitgenössischen Ensembles an diesem Haus. Ihre Einstandproduktion „Schwanensee Remixed“ (Chor.: Liz King/Catherine Guerin) wird von über 40.000 Besuchern gesehen.

Die Choreografin erhält 2001 den internationalen Ursula Blickle Preis für ihren Beitrag zur Tanzszene Österreichs. Seit 2003 leitet Liz King Workshops und arbeitet als freischaffende Choreografin. Sie arbeitet u.a. in Basel und in Rio de Janeiro mit Jugendlichen aus den Favelas. 2006 Gründung von D.ID/dance identity, der ersten burgenländischen zeitgenössischen Dance Company.

Bibliografische Referenzen: „Tanz Lichter, Glanzlichter“, Maria Publik, Wien 1992. „Tanztheater in Deutschland“, Jochen Schmidt, Berlin 1992. „Österreich tanzt“, Andrea Amort, Wien 2001. „Die Ära des Balletts der Volksoper Wien unter Liz King 1999-2003“, Diplomarbeit von Iva Rohlik an der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

  
 
 
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